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Nato-Manöver zur „Kälberzeit“ im Rentierland

2000 Soldaten aus 10 Ländern nahmen zwischen dem 8. und 16. Juni mit 50 Kampfflugzeugen am Nato-Manöver „Loyal Arrow“ in Nordschweden teil. Unter anderem wurden in diesem Zeitraum jeweils zwischen 19.00 und 22.00 Uhr Tiefflüge durchgeführt. „Dadurch wurden Herden mit tausenden von Rentieren in Panik über ein riesiges Gebiet zerstreut und junge, neugeborene Kälber von ihren Müttern getrennt“ klagt Bertil Kielatis von Sirges Sameby.

Mangelhafte, kurzfristige Vorinformation überraschte die Sami und ließ keine Zeit zu klärenden Aussprachen. Es wird eine enorme Arbeit über einen langen Zeitraum kosten, die versprengten Herden wieder aufzufinden. Malin Brännströn, Juristin des Reichsverband schwedischer Sami: „ Es handelt sich nicht nur um einen erheblichen Schaden für die Rentierhaltung, sondern zu genau dieser Zeit ist die gesamte Gegend eine einzige große Kinderstube neugeborener anderer Tierarten Lapplands. Auch dieser Umstand wurde von den Verantwortlichen nicht berücksichtigt und man bekam nur lapidare Antworten. Wehrbereitschaft scheint gleichbedeutend mit Fortschritt. Da kann man keine Rücksicht auf Kultur und Kreatur nehmen. Das Vertrauen der samischen Bevölkerung in die Kompetenz skandinavischer Regierungen sinkt weiter.
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...Nationalsång på nationaldag...
...samische Nationalhymne am Nationalfeiertag der Sami...6 februari...
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