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Samisches „nein“ zur Erweiterung der Bärenmarkierung

Das skandinavische Bärenprojekt plant eine Erweiterung der Forschungsarbeiten und Markierung der lappländischen Bärenpopulation. Betroffen sind unter anderem die Nationalparks Sarek, Padjelanta und StoraSjöfalles. Ebenso die Gebiete von Tjuoltadalen, Mavas-Miekak und Sjaunja. Die neue Maßnahme erfordert einen noch intensiveren Einsatz von Personal, Hubschraubern und Motorschlitten. Da es sich bei den Gebieten um samisches Rentierland handelt, würden  Rentierherden erheblich gestört und somit die Existenz der Sami erschwert.

Nun haben die Samigemeinden der Kommune Jokkmokk genug von den Aktivitäten. „Wenn die bisherigen fünfundzwanzigjährigen Bären-Forschungen im „Naturerbe Laponia“ noch keine befriedigenden Ergebnisse gebracht haben, fragen wir uns, wie lange wir die Störungen und Bärenjagden auf unserem Land noch hinnehmen sollen“ sagt Bertil Kielatis, Vorsitzender von Sirges Sameby. Lars-Ǻke Spiik, Vorsitzender von Jåhkågaska tjiellde meint: “das Forschervolk stürzt im Fjäll umher, jagt mit Helikopter und Skooter Bären durch das Kalbungsland. Nicht nur für die Rentiere ist das purer Stress, sonder auch direkte Tierquälerei für die Bären. Respektlos werden sie oft über acht, neun Stunden gejagt. Oft entdecken wir Bären, die sich von den Betäubungen kaum erholen und noch tagelang ihr Hinterteil hinter sich herschleppen“.

Und das alles im Namen des Arten- und Tierschutzes? Nicht nur in Hinsicht auf den Umweltschutz, sondern auch in Bezug auf Ethik und mit Rücksicht auf unsere Kultur sagen wir Sami: “Es ist genug!“
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...barn i Björkträsk...Kinder in Björkträsk...
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