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Schutzlos...

... Übergriffe der norwegischen Staatsmacht gegen schwedische Sami bedrohen zunehmend die Ausübung der Rentierhaltung in der nordschwedischen Rentier-Gemeinde Saarivuoma Sameby. Seit Urzeiten befinden sich die Sommerweidegründe
der betroffenen Norrbotten-Rentiergemeinden im Gebiet von Altevatn, Bardu und  Dividal/Anjavass im norwegischen Troms fylke. Der Konflikt spitzt sich weiterhin zu, indem der norwegische Staat Rentierzäune, Gebäude und Einrichtungen zur Rentierhaltung- u. Scheidung abreißt und konfisziert. Unterdessen gehören außer Provokationen und Beschlagnahmungen von Gerätschaften auch die Behinderung der Berufsausübung und Vertreibung der schwedischen Sami zum
neuen Repertoire der norwegischen Machtausübung.

Diese Entwicklung wundert umso mehr, als man seit 1751 per Lappekodicillen, beschlossen von den Königen von Norwegen und Schweden, die Nutzung grenzübergreifender Weideflächen und Saisonbesiedlung und damit das Überleben der Rentiersami unter besonderen Schutz stellte. Zweifelsfrei kommt dem norwegischen Staat die Passivität und Blockade des Staates Schweden während der Verhandlungen um eine neue Konvention beider Staaten zur Regulierung der grenzübergreifenden Rentierzucht ganz gelegen. Da man Norwegen, als Unterzeichner der ILO-Konvention Nr. 169 und dem damit verbundenen Schutz und die Gleichstellung der Sami, als skandinavisches Vorbild bisher
„über den Klee“ lobte, erscheint die jetzige Entwicklung als ein alptraumartiger Rückfall...

... traurig, traurig... hier fehlen mir tatsächlich die passenden Worte... (der Verfasser)
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...Björkträsks rensäsongen börjar igen...
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