Schwedens Jäger möchten die Stimmen der Rentierzücher in der „Wolfsdebatte“

Während der ersten Märzwoche 2010 fand im nordschwedischen Lyksele die samische Woche statt. Unter anderem bot die Veranstaltung eine Debatte um Raubwild im Allgemeinen und die explosionsartige Vermehrung der Wölfe in Nordsschweden im Besonderen.

Jörgen Jonsson, der Wortführende im Reichsverband schwedischer Sami erklärte, dass die überhöhte Anzahl von Wölfen im Rentierzuchtgebiet untragbar sei. Er berichtete weiter, dass mehrere Rentiergemeinden (samebyar) keine Schlachtung mehr durchführen dürften, ohne den durch Raubwild reduzierten Bestand zu gefährden.

Unterstützung erfuhren die Sami auch vom Reichsverband der Schwedischen Jägerschaft und vom Raubwildrat des schwedischen Jagdverbandes. Diese beklagen ebenfalls die Entwicklung und forderten eine Zusammenarbeit der Sami und der Jäger.
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